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18. Mai 2021

Umweltfreundlich grillen

Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland gibt Tipps, wie das Grillfest umweltverträglicher werden kann.

Ein Merkmal für gute Kohle ist das DIN-Prüfzeichen. Es garantiert, dass der Brennstoff kein Pech, Erdöl, Koks oder Kunststoffe enthält. Grillkohle gibt es mittlerweile auch mit "FSC"-Siegel. Das Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale, gemeinnützige Organisation, die sich für den Erhalt der Wälder durch nachhaltige Bewirtschaftung einsetzt.

Der BUND empfiehlt, den Grill nicht mit chemischen Zündhilfen, Papier oder Kiefernzapfen anzuzünden. Dabei werden krebserregende Stoffe freigesetzt. Stattdessen sollten Pressholz mit Öl oder Wachs, Reisig oder Holzspäne verwendet werden. 

Das Grillgut sollte erst auf den Rost gelegt werden, wenn die Anzündhilfen vollständig verbrannt sind; das Fleisch nicht direkt auf den Rost legen, damit das Fett nicht in die Glut tropft – denn auch so können krebserregende Stoffe entstehen. Als umweltfreundliche Alternative zur Alufolie oder –schale eignen sich dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer als Unterlage, aber auch große Rhabarber- oder Kohlblätter.

Mit Mozzarella gefüllte Peperoni, gegrillte und eingelegte Auberginen statt bergeweise Schnitzel und Würstchen… Weniger Fleischverzehr schützt gleichzeitig das Klima. Denn rund ein Fünftel der klimaschädlichen Treibhausgase weltweit geht auf das Konto der Viehzucht.

Wenn Pappteller und Plastikbesteck aus Kunststoff, dann bitte in der wiederverwendbaren Variante. Der BUND empfiehlt Kunststoffbehälter und –geschirr aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP).